Und wieder Gewinner! Tür 8 & 9 bitte sehr!

Und wieder Gewinner! Tür 8 & 9 bitte sehr!

Bei Tür 8 wollte ich ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert haben, was ihr so an euren Baum hängt.
Mir gefiel sehr, dass sogar Fantasy an den Baum kommen kann und nicht immer nur der klassische Weihnachtsschmuck. So hat mir Unbegabt83 von Drachenzwinge.de erzählt, dass sein Baum damals richtig klassisch war und man als Kinder Lametta und Süsses an den Baum hängte, sowie eine Lichterkette.
Nun aber sei alles etwas anders, denn nun hat der Herr der Ringe zu Weihnachten Einzug erhalten und siehe da, es baumeln Elbenringe am Weihnachtsbaume.
Sehr schöne Idee für ein ganz persönliches Weihnachten 🙂

Ich werde mir vielleicht einen kleinen Weihnachtrsdrachen mit Elbenoptik einfallen lassen.. Mal sehen 🙂 Auf jeden Fall bekommst du eine feine Originalzeichnung von mir.

Tür 9 war dann noch etwas kreativer angehaucht und beschäftigte sich mit Weihnacht in fernen Ländern. Rick schickte mir ein schöne Gedicht über Australien:

In Australien ist’s zur Weihnacht heiß,
da steht auf jeder Stirn der Schweiß.

Der Schnee kommt da nur aus der Dose
und selbst Santa trägt ne kurze Hose.

Viele Lichter erhellen da die Nacht
und glänzen da in überbordender Pracht.

Doch auch wenn dort alles wärmer ist
alles ist okay wenn du da mit deinen Liebsten bist.

Allerdings machte er nicht Platz 1. Sorry, Rick. Trotzdem danke für das Gedicht.

Der Ben traf dieses Mal voll meinen Nerv 🙂 Was wäre wenn Weihnachten in Asien geschehen wäre. Eine wirklich drollige Vorstellung mit Maria-san im Kimono und die drei heiligen Samurai als Gabenbringer. Womöglich hätte sich Christus dann nicht ans Kreuz nageln lassen, sondern wäre ehrenhaft mit dem Katana im Kampfe gefallen. Da kann man auf jeden Fall schön rumspinnen.

Man stelle sich vor, dass die Bibel, die Geschichten um das Christkind und so allgemein die mitteleuropäische Hochkultur in Asien entstanden sind. Man stelle sich weiterhin vor, Jesus wäre folglich mit allen Merkmalen der dort angesiedelten Volksgruppen versehen. Wenn ich mir jetzt die Heerscharen an kleinen Engelsfiguren mit jedem erdenklichen Instrument vorstelle, die meine Großtante und meine Großonkel jedes Jahr zur Dekoration auf das sehr breite Sims eines Fensters in ihrem Wohnzimmer stellen, dann muss ich unweigerlich innerlich kichern. Ähnlich geht es mir, wenn ich daran denke, wie Maria und Josef in der Krippe wohl aussehen würden. Vielleicht trägt Sie einen Kimono und er einen typischen Stroh-Hut, wie man ihn als “typisch asiatisch” im Westen kennt. Und kommen am 6. Januar dann “die drei hoch-wohlgeborenen Samurais”, oder weiterhin die drei Weisen. Heißt “Caspar” dann vielleicht “Ranjid”? Das typische Weihnachtsessen dürfte ja immerhin Geflügel bleiben, nur vielleicht mehr Ente als Gans. Aber Reis als Basis für Weihnachtsplätzchen kann ich mir nur schwer vorstellen, höchstens in Bällchen-Form. Ich glaube ich könnte mich bei einer guten Flasche Wein abendfüllend damit beschäftigen, dieses Szenario weiter auszumalen. Und spätestens knapp über der Hälfte, würde ich wahrscheinlich dazu übergehen, mir ein buddhistisches Ersatz-Europa auszumalen. Aber das heben wir uns für ein anderes Mal auf.

Vielen Dank an Ben für die lustige Vorstellung und Glückwunsch zum Leinwanddruck!


(aufs Bild klicken zum Öffnen des Adventskalenders)

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