#1 Ark Diary – Tausend Tode und kein ruhiger Fleck in Sicht #ark #arksurvival #arkdiary

#1 Ark Diary – Tausend Tode und kein ruhiger Fleck in Sicht #ark #arksurvival #arkdiary

Herzlich willkommen zu einem neuen Format auf diesem Blog.

Ich spiele zur Zeit Ark und es hat mich richtig infiziert. Ich werde zu meinem Einzelspieler-Spiel eine kleine Geschichte aufziehen, in der man zum einen im Livestream, zum anderen dann über Ark-Dossiers diese verfolgen kann. In dem Livestream kann man mir natürlich ganz direkt folgen, in den Dossiers wird das Ganze eher wie ein Tagebuch sein und nur zentrale Kernelemente der letzten Livestreamsessions behandeln.

Ich spiele bewusst Einzelspieler, habe einige Einstellungen verschnellert oder erleichtert, damit man das auch einzeln spielen kann und ich habe mir die Karte “Dinotopia” geschnappt, zusammen mit dem Mod “Monster Ark: Hunting Evolved”, da ich grosser Monster Hunter Fan bin und naja, auf den Viechern durch Ark düsen und so, ist sicher toll. Aber erst einmal so weit kommen. Bisher dürfte ich eher Futter für Rathian und Co sein.

Nun aber zum Anfang der Geschichte, welches auch als Einleitung für die kommenden Livestreams zählt, denn ich habe schon ein klein wenig begonnen zu spielen:

#1 Ark Diary – Tausend Tode und kein ruhiger Fleck in Sicht

Was soll ich sagen? Alphonse Bastille hatte gute Argumente.
“Hey, du liebst doch Dinosaurier”, hatte er gesagt. Ich stimmte damals nickend zu. Tatsächlich mochte ich diese seit meiner Kindheit an.
“Und du magst doch Abenteuer, stets etwas Neues zu entdecken!” Auch da stimmte ich zu.
“Zudem ist dein Bürojob jetzt doch voll die Arschkarte. Langweilig und rund um dich rum nur Idioten!”  Da traf er ebenfalls den Nagel auf den Kopf.

Was also hätte ich tun sollen? Sein Angebot ablehnen?

Ja, eigentlich wäre das gesünder gewesen.

Ich weiss nur noch, dass ich einen Vertrag unterzeichnete, von wegen “Firma haftet nicht für eventuelle Schäden”. Ich hätte stutzig werden sollen, fand aber seine Erzählungen über ein tolles Projekt mit neuen Technologien ganz spannend. Eine Art Arche, in der urzeitliche Kreaturen wieder zum Leben erweckt werden sollen. Ein ganz neues, innovatives Projekt, bei dem natürlich alles strickt geheim war. Also unterzeichnete ich ebenfalls die Geheimhaltungsklausel.

Diese breche ich hiermit zwar, aber wahrscheinlich liest das alles sowieso keiner, da ich der einzige Tropf zu sein scheine, dem dieses Schicksal widerfahren ist.

 

So fand ich mich am Strand wieder, einem schönen mit vielen Muscheln. Sonne brannte sich in meine Augen und blendete mich dann erst einmal. ich bemerkte ein Implantat in meinem Arm, welches durchaus sehr fest sass. Was hatte man mit mir angestellt? Warum erinnere ich mich an nichts weiter?

Doch zu diesen Gedanken gesellten sich erst einmal keine weiteren. Irgendetwas packte mich von der Seite und schleuderte mich hin und her. ich konnte deutlich messerscharfe Spitzen spüren und ein feuchtwarmer Lufthauch, wie Atem, ehe mir die Luft ausging und alles schwarz wurde vor Schmerz.

Ich war tot.

 

Dachte ich zumindest.

Jedoch erwachte ich erneut, dieses Mal aber ganz wo anders und sah mich um. Um mich herum war es waldig und ich lag auf einer schönen, saftigen Wiese. Vor mir liefen zwei Dinosaurier, recht schnell, wie ich bemerkte und siehe da, hinter ihnen her rannte ein riesiger, anderer Saurier mit Hörnern auf dem Kopf.

Ich stand schnell auf, rannte weg, denn er war noch mit den anderen beiden beschäftigt und mir gelang die Flucht. Ein niedliches Riesenfaultier kreuzte meinen Weg und ich freute mich. Endlich etwas Flauschiges. Doch dann schlug es zu und ich war verwirrt. War es etwa ein fleischfressendes Ungeheuer? Völlig panisch rannte ich davon. Unterhalb der Klippe, die sich vor mir erstreckte, sah ich einen türkisen See, dessen Oberfläche in der Sonne glitzerte. Ich sprang, denn das sollte meine Rettung sein.

Weit gefehlt.

Ich war Futter für die Fische.

 

Wieder erwachte ich und wurde von Spuckenden Monstern angegriffen und zerfleischt, ohne wirklich eine Chance gehabt zu haben, mich umsehen zu können.

Erneut ein anderer Ort, neue Möglichkeiten nun doch einmal zu überleben und siehe da, ein paar Minisaurier auf zwei Beinen, die ich meine aus Jurrassic Park zu kennen, werden mehr und mehr und greifen mich erst einmal an. Hatten die in dem Film nicht das Kind beim Picknick gefressen? Ach verdammt..

 

Der nächste Ort war voller Ruinen alter, verlassener Gebäude. Ob hier schon einmal jemand gelebt hatte? Ich weiss es nicht. Wenn, muss es schon lange her gewesen sein und die Bewohner hier müssen Riesen gewesen sein. Wieder sehe ich diese Minidinos, die in grosser Zahl ihre Opfer heimsuchen und entscheide mich, einen anderen Weg einzuschlagen. Dort sind Krokodile, die gerade etwas jagen. Noch etwas weiter herumgeschaut und einen dieser gehörnten Fleischfresser greift ein Triceratops an. Die kenne ich aus Einem Land vor unserer Zeit. Diese Welt schein verflucht. Erstens kann ich nicht sterben und zweitens will hier scheinbar jeder jeden fressen.

Ich fühlte mich jedenfalls in diesem Moment sehr klein und die Gebäude trugen nicht gerade zur Verbesserung bei.

Ich suchte mir einen einigermassen sicheren Weg und fand eine Höhle. Diese sah recht friedlich aus. ich schlich Millimeter um Millimeter voran und entdeckte, dass es keine richtige Höhle war, sondern Felsen, die einen kleinen Bereich einschlossen und in den es recht schwer für grössere Dinos werden könnte, hinein zu gelangen.

Ein Plätzchen für mich war also gefunden. Nun war nur die Frage, wie es weiter gehen sollte.

Ich entschied mich dazu etwas notdürftig eine kleine Bleibe zu bauen und erste Werkzeuge.Ein Lagerfeuer sollte mich wärmen und eine Kiste konnte das erste Hab und Gut verstauen. Ich fragte mich, warum ich eigentlich den Versuch wagte hier zu überleben, warum ich mir eine Bleibe zu bauen versuche und nicht einfach sterbe und wieder komme. Doch dann spürte ich jeden Schmerz, der mir bisher hier zugefügt wurde, erneut und mir war klar, dass dies keine Option war. Lieber  kämpfe ich ums Überleben und gebe mein Bestes, um nicht noch einmal als Futter zu enden, ehe ich mich aufgebe und vor Schmerz wahnsinnig werde.

Ausserdem…..

 

…. vielleicht gilt es so auch einen Weg nach Hause zu finden….

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